Fanionteam zurück aus dem Trainingslager in Alicante
Mit nahezu dem kompletten Kader, dem gesamten Trainerstaff sowie drei Vorstandsmitgliedern reiste das Team nach Spanien, um sich den letzten Feinschliff für die bevorstehende Rückrunde zu holen. Das grosse Ziel ist klar: Der Aufstieg in die 2. Liga.
Neben intensiven Trainingseinheiten stand auch der Teamgeist im Mittelpunkt. Die optimalen Bedingungen in Spanien wurden genutzt, um sowohl körperlich als auch taktisch bestens vorbereitet in die entscheidende Phase der Saison zu gehen.
Den Abschluss des Trainingslagers bildete am Samstag das traditionelle Testspiel gegen den FC Neftenbach. Für den Tabellenführer und Aufstiegskandidaten der Zürcher Gruppe 6 (4. Liga) verlief die Partie jedoch ernüchternd. Der SC Siebnen zeigte eindrücklich, welches Niveau sie erwartet, sollten sie tatsächlich den Sprung in die 3. Liga schaffen und künftig auf solche Gegner treffen. Bereits zur Pause führten die routinierten Siebner deutlich mit 6:0. Trainer Spagnuolo nutzte die zweite Hälfte, um sämtliche Junioren sowie die restlichen Spieler einzusetzen. Doch auch diese hielten das Tempo hoch und sorgten mit weiteren sieben Treffern für das klare Schlussresultat von 13:0.
Nun wieder zurück in der Heimat beginnt die heisse Phase der Saison. Nach einem letzten Testspiel am 21. März gegen den FC Pfäffikon ZH startet der SC Siebnen am Samstag, 28. März 2026, um 17.00 Uhr zuhause in die Rückrunde – Gegner ist der FC Affoltern am Albis.
Nur wenige Tage später wartet bereits das nächste Highlight. Am Donnerstag, 2. April 2026, kommt es um 20.15 Uhr auf dem Sportplatz Ausserdorf in Siebnen zum Viertelfinal im Cup. Gegner ist der starke 2.-Ligist FC Wiesendangen. Kurz darauf folgt mit dem traditionellen Gemeindederby gegen den FC Buttikon bereits das nächste emotionale Duell. Der Saisonstart verspricht also von Beginn weg Hochspannung.
Trotz der komfortablen Ausgangslage darf die Rückrunde keineswegs als Selbstläufer betrachtet werden. Die starke Gruppe 1 hat mit zwei bis drei ernsthaften Konkurrenten Teams, die ebenfalls vom Meistertitel träumen und alles daransetzen werden, den SC Siebnen von der Spitze zu verdrängen.
Personell musste das Team in der Offensive einen Abgang hinnehmen. Erijon Bislimi wechselte zum FC Lachen/Altendorf und hinterlässt eine Lücke, da er einen wichtigen Beitrag zum bisherigen Erfolg der Mannschaft geleistet hat. Zudem fällt Mittelfeldspieler Benjamin Abazaj aufgrund eines Kreuzbandrisses voraussichtlich bis April/Mai aus.
Trainer Spagnuolo und sein Staff zeigen sich dennoch zuversichtlich. Der Kader sei breit genug aufgestellt, um diese Ausfälle zu kompensieren. Positiv ist zudem, dass das Team ansonsten zusammengeblieben ist und keine weiteren Abgänge zu verzeichnen sind. Gleichzeitig verstärken mit Offensivspieler Gjejson Lleshaj und Defensivspieler Iwan Kesten sowie Rückkehrer Adnan Talevic drei Neuzugänge den Kader.
Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung der eigenen Nachwuchstalente. Mit Jamiro Forgione, Noah Lüönd, Nico Geyer, Timo Signer und dem jungen Torwarttalent Dave Schwerzengruber klopfen mehrere vielversprechende Spieler aus der Juniorenabteilung an die Tür der ersten Mannschaft. Sie trainieren bereits regelmässig mit dem Fanionteam und waren ebenfalls Teil des Trainingslagers in Alicante.
Der SC Siebnen blickt somit mit viel Zuversicht, Motivation und einem spannenden Mix aus erfahrenen Spielern und hungrigen Nachwuchstalenten auf die bevorstehende Rückrunde. Die Voraussetzungen sind geschaffen – nun gilt es, auf dem Platz zu liefern.